Betet man in Schreinen und Tempeln gleich?
Kurz gesagt
Gut zu wissenNein. Im Schrein gilt als Grundform: zwei Verbeugungen, zweimal klatschen, eine Verbeugung. Im Tempel legt man die Hände still zusammen, ohne zu klatschen.
Wann gilt das?
Schreine sind shintoistisch, Tempel buddhistisch. Schreine haben meist ein Torii-Tor, Tempel oft ein großes Sanmon-Tor. Im Schrein verbeugt man sich als Grundform zweimal tief, klatscht zweimal, betet und verbeugt sich noch einmal.
Warum?
Shinto und Buddhismus beten auf unterschiedliche Weise. Das Klatschen (Kashiwade) im Schrein gilt als Zeichen der Ehrerbietung gegenüber der Gottheit; im Tempel betet man mit aneinandergelegten Handflächen (Gassho).
Empfehlenswert
- Im Schrein: zwei Verbeugungen, zweimal klatschen, eine Verbeugung
- Im Tempel: Hände still zusammenlegen, ohne zu klatschen
- Im Zweifel an den Menschen ringsum oder an Hinweistafeln orientieren
Besser vermeiden
- Im Tempel laut klatschen
- Sich in die Schlange der Betenden drängeln
Ausnahmen und Unterschiede
Manche Schreine haben eine eigene Gebetsform (zum Beispiel viermal klatschen) – dann folgt man dieser. Für Besucher zählt stiller Respekt mehr als eine perfekte Abfolge.
Umgangsformen können je nach Region, Einrichtung und Generation variieren. Schilder vor Ort und Hinweise des Personals haben Vorrang.
Mit dem Quiz prüfen
Was macht man beim Beten im buddhistischen Tempel mit den Händen?
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Quellen
- Shrine and Temple Traditions(öffnet in neuem Tab)
- 参拝方法 (How to worship at a shrine)(öffnet in neuem Tab)
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Diese Seite wurde mit KI-Unterstützung aus dem Japanischen und Englischen übersetzt und noch nicht von Muttersprachlern Korrektur gelesen. (Original: Japanisch und Englisch)