Betet man in Schreinen und Tempeln gleich?
Nein. Im Schrein gilt als Grundform: zwei Verbeugungen, zweimal klatschen, eine Verbeugung. Im Tempel legt man die Hände still zusammen, ohne zu klatschen.
Beten, Reinigung, Fotos und Opfergaben in Schreinen und Tempeln.
Nein. Im Schrein gilt als Grundform: zwei Verbeugungen, zweimal klatschen, eine Verbeugung. Im Tempel legt man die Hände still zusammen, ohne zu klatschen.
Das hängt vom Ort ab. Auf dem Gelände meist ja, in Haupthallen und von Buddha-Statuen jedoch oft nicht.
Hier reinigt man vor dem Gebet Hände und Mund. Die Schöpfkelle nie an die Lippen führen – den Mund mit Wasser aus der Handfläche spülen.
Viele verbeugen sich vor dem Torii kurz und gehen etwas seitlich der Wegmitte. Das ist eine Geste des Respekts, keine Vorschrift.
„Zwei Verbeugungen, zweimal klatschen, eine Verbeugung“ ist in vielen Schreinen die Grundform, manche Schreine haben aber eigene Formen. In buddhistischen Tempeln klatscht man nicht.
Für die Opfergabe (Osaisen) gibt es keinen festen Betrag. Jede Summe ist in Ordnung – sie ist Ausdruck der eigenen Gefühle.